Die Balintgruppe

 

bedient sich wesentlicher Grundannahmen der Psychoanalyse und überträgt diese auf eine Gruppe,

die sich unter fachlicher Leitung zur Besprechung von ‚Fallgeschichten’ zusammenfindet.


Die Erzählung einer ‚Fallgeschichte’ löst in der Gruppe unbewusste Übertragungen und Gegenübertragungen aus.

Diese Gefühle und Gedanken reinszenieren in der Balintgruppe unbewusste Anteile der erzählten Beziehungen.

 

Wichtigstes Instrument der Balintgruppenarbeit ist die freie Assoziation.

Balintgruppenmitglieder dürfen sich vom Ergebniszwang lösen, vom Druck „es besser zu wissen“.

Stattdessen können sie ihre gedanklichen und gefühlten Resonanzen frei in Sprache zum Ausdruck bringen.

 

Die Balintgruppenarbeit ist die gemeinsame Suche nach dem Unbewussten in den Beziehungen zu Klienten.

 

 

 

·         

·         

·